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Die Hütte auf Hom |
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Äußeres
An und über und neben der Tür zu unserem bescheidenem Heim prangt groß und
stolz das Zeichen unserer Zelle "Die Flammen der Wahrheit". |
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Das Häuschen hat eine Fläche von 3m x 2,5m. Mit anderen Worten zur "Straßenseite" hin ist die Hütte 3m breit und erstreckt sich dann
etwa 2,5m nach hinten. |
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| Inneres
Von der Tür aus gesehen etwas links ist die Feuerstelle. Sie ist nicht ummauert, sondern nur aus Steinen und Lehm gefügt und ist etwa Kniehoch. Sie dient Camillia
auch als Esse. |
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Besonders die vordere Wand ist über und über mit Skizzen, Entwürfen und Zeichnungen von Camillia bedeckt. Sie benutzt dafür die von der Nacht übriggebliebene Kohle. In der linken vorderen Ecke hat Camillia eine Art Altar aufgebaut. Als Sockel hat sie mehrere gleich hohe Steine herangeschleppt und in Ermangelung einer Platte hat sie aus dicken und dünnen Ästen eine Tafel geflochten, die als Tischplatte dient. Darauf steht der geschnitzte, etwa 40 cm hohe Onto. Die Statur ist exquisit geschnitzt; die Maserung des Holzes betont das Muskelspiel der mächtigen Katze und Camillia ist es tatsächlich gelungen die Majestät und Kraft des Totem in der Schnitzerei einzufangen. Davor steht eine große, flache Holzschüssel, ebenfalls von Camillia geschnitzt, die mit Sand gefüllt ist und in der auf glühenden Kohlen z.B. wohlriechende Kräuter für Onto geopfert werden können. Camillia sitzt hier jeden Morgen und betet mindestens eine halbe Stunde, länger, wenn die täglichen Geschäfte es erlauben. |
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| Sehr zu Fionas Leidwesen ist die Hütte aufgrund mangelnder Größe und mittlerweile Überbelegung nicht in der Lage Raum für ein Kräuterbeet zu liefern.
Daher hat sie sich darauf beschränkt die Wände mit den ein oder anderen Zeichnungen zu verzieren,
die die Geschichten der "Flammen der Wahrheit" berichten, aber für Tätowierungen ungeeignet bzw. Rohzeichnungen sind. Des weiteren wird sie aus verschiedensten Knochenteilen mehrere kleine Lampen hergestellt haben, die an den Wänden befestigt werden können. |
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| Zur Einrichtung hat Lily nicht viel beigesteuert
- außer einer grotesk wirkenden Puppe, die sie in der ersten Woche ihrer Verbannung aus getrockneten Gräsern, knorrigem Holz und dem, was sie sonst noch im Wald finden konnte, gefertigt hat. Ihr wird sie, mit Camillias Erlaubnis, einen sicheren, trockenen Ort in der Hütte gesucht haben, von dem
aus sie alles überblicken und beobachten kann. Camillia war darüber nicht begeistert und dreht sich noch jetzt manchmal bei der Arbeit misstrauisch nach dem Ding um. Offensichtlich fühlt sie sich irgendwie beobachtet... |
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