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Schatten über Searwater HallFrühsommer 1870: Ein angenehmes und entspannendes Wochenende auf Searwater Hall sollte es werden, eine kleine Landpartie mit Tanz und der Enthüllung von Lord Searwaters neusten ägyptischen Artefakten seiner letzten Grabung, doch dann kam - in letzter Minute - der Auftrag sich dort mal umzusehen. Sollte hinter dem guten alten Gelehrten und Entdecker Lord Searwater doch mehr stecken, oder handelt es sich um eine Verschwörung gegen den alten Forscher? Ist die Katze mit den verschiedenfarbigen Augen ein Fluchüberbringer der alten Pharaonen? Gibt es wirklich ein Gespenst auf dem alten Familienfriedhof? Und was ist mit den anderen Gästen? Warum erscheint Lady St. James so traurig? Hat die schöne, aber mysteriöse Russin Elubvmaskoffa finstere Hintergedanken? Will Mrs. Alexander sich oder doch ihre Tochter Felicitas unter die Haube bringen? Warum sind so viele Ausländer auf dem Landsitz? Und gibt es etwa eine finstere, magische Loge, die hinter allem steckt? |
Dramatis PersonaeUpstairs auf Schloss Searwater |
Kapitel 1: Was bisher geschahWorin berichtet wird, was zu den Ereignissen auf Searwater Hall führt. |
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Vor etwa 4500 Jahren starb in Ägypten die große Isispriesterin Nefertiri (in der 3. Dynastie, unter Pharao Djoser (2640-2620 v.Chr.) und seinem Vezir, Arzt und Architekten Imhotep, der die Stufenpyramide in Saqqara baute). Gemäß dem gängigen Ritus wurde ihr Körper mumifiziert und in einem Felsengrab mit reichen Beigaben beigesetzt. Da sie viele Geheimnisse der Magie gekannt hatte und eine alte und weise Frau geworden war, führten die Priesterinnen einen besonderen Ritus durch und banden ihren alten Schutzgeist, den Nerfertiri in den Körper Ihrer Lieblingskatze gebannt
hatte, auch über den Tod hinaus an sie. Er sollte dafür sorgen, dass das Grab der Priesterin niemals geschändet werden sollte und dass die Geheimnisse der alten Priesterin nie in die falschen Hände geraten sollte.
Die ersten 4000 Jahre ging das auch alles gut: Sollten tatsächlich Grabräuber in die Nähe des Grabs seiner Herrin gelangen, verbarg der Schutzgeist mittels Zauberei das Grab oder erschreckte die Grabräuber, so dass sie flohen. Aber dann fing der Schutzgeist an sich zu langweilen. Er wollte wieder einem Magier oder einer Zauberin dienen und wieder die Magie durch seinen „Körper“ fließen fühlen... Vor etwa dreißig Jahren stieß Lord Searwater, der zum Studieren nach Oxford gekommen war, durch Zufall auf eine alte Schrifttafel, die einen Hinweis auf "eine weise und mächtige Frau, mit Namen Nefertiri" enthielt. Als er keine befriedigende Antwort darauf fand, wer denn wohl diese Dame gewesen sein könnte, fing er an intensiver nachzuforschen und schnell wurde aus einem kleinen Studienexkurs eine regelrechte Manie. Als sein Bruder Charles ein Jahr später an die Universität kam, war auch der bald von der Idee angesteckt herauszufinden, wer die Geheimnisvolle gewesen war. Die beiden Searwater-Brüder studierten Altertumswissenschaften und begannen eine wissenschaftlich fundierte Suche. Die Magier vom Tempel des Dreifachen Mondes des Hermetischen Orden der Goldenen Dämmerung wurden auf die Geschichte um Nefertiri aufmerksam und hatten ein Auge auf Lord Searwater und seine Suche. Als sich die Anzeichen zu verdichten begannen, dass es wirklich auf der richtigen Spur war, schleusten sie eine der ihren als Zofe bei seiner Schwägerin ein. Wegen seiner Langeweile unternahm der Schutzgeist nicht besonders viel, als Lord Searwater in letzten Jahr (1869) anfing das Grab auszugraben. Das bisschen an Spuk, das er betrieb, reichte lange nicht aus, um Lord Searwater überhaupt
- im Gegensatz zu den Gräbern - aufzufallen. |
Das Grab der Nefertiri.
Eine Statue der Katze.
Rose Searwater, eine profunde Kennerin der Ägyptologie.
Eine Schriftrolle aus dem Grab der Neferitiri - für Eingeweihte ein Grimoire |
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Die Undine Samhradh
Das Mausoleum der Kennards of Searwater. (In Wirklichkeit ist dies das Familienmausoleum der Lanrick und Edinchip in Balquhidder.) |
Im Jahre 1583 im elisabethanischen England hat die Undine Samhradh [sprich: sauro;
gälisch für 'Sommer'] Probleme mit ihrer Quelle. Immer wieder wird sie
durch Erdrutsche verschüttet. Fast gleichzeitig wird ein Edelmann namens John Kennard mit dem Stück Land rund um die Quelle, das Searwater heißt, belehnt. Als er anfängt ein Haus zu bauen, treffen die beiden auf einander. Nach einigem Hickhack schließen sie einen Pakt. Die Undine wird so lange über die Familie Kennards auf dem Land von Searwater wachen, wie sie in ihrer Quelle leben kann. Um die Quelle vor weiteren Verschüttungen zu bewahren, baut der erste Lord Searwater um die Quelle ein Brunnenschacht und
über den Brunnenschacht die Familiengruft.
Auf seinem Sarkophag werden diese Geschehnisse für die Nachwelt festgehalten. Vor etwa sechs Wochen nun ist der Brunnenschacht eingestürzt und damit die Quelle wieder verschüttet. Samhradh erwartete nun, dass die Kennards oder Searwaters, wie sie heute heißen, die Quelle wieder frei räumten. Doch nichts geschah... Der alte Pakt zwischen Samhradh und der Familie ist von menschlicher Seite aus gebrochen. Samhradh ist daher sehr aufgebracht und hält nicht mehr ihre schützende Hand über die Familie. Da sie jedoch eigentlich gerne wieder im Frieden mit den Searwaters leben (Sie mag sie inzwischen einfach.) und auch gerne ihre Quelle wieder bewohnen würde, aber es als nicht angemessen empfindet die Familie an ihre Pflicht zu erinnern, hat sie begonnen „zu spuken“. Je länger sie es getan hat, desto dümmer kommt sie sich dabei vor, doch einfach aufhören ist für sie keine Alternative, immerhin ist sie eine uralte und mächtige Feendame! |
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Lady St. James, geborene Lady Evelyn Darlington, verbrachte in den Jahren der 1830er oft den Sommer mit den beiden Searwatersöhnen in Searwater Hall. Schon früh war es ihr und William klar, dass sie beide für einander geschaffen waren. Eine zarte Liebesgeschichte nahm ihren Lauf, bis William nach Oxford ging. Zuerst schrieben die beiden sich viel, doch der junge Mann vertiefte sich ins Studium und gab sich den Freuden des freien Lebens hin und schrieb seiner Flamme immer weniger. Nach einigen Jahren schließlich gab das junge Mädchen dem Werben von Lord St. James nach, da für sie fest stand, dass William sie vergessen hatte. Sie selbst jedoch vergaß ihre erste Liebe nie. Dass es William erst klar wurde, wie sehr er Evelyn vernachlässigt hatte, als er von ihrer Verlobung erfuhr und dass ihm bei ihrer Hochzeit das Herz brach, erfuhr sie natürlich nicht. Denn William war zu stolz, um Evelyn die Wahrheit zu gestehen. Seine Mutter jedoch sah, was "diese Frau" ihm angetan hatte. Und William heiratete, obwohl er der Erbe von Searwater war, niemals. Eine andere Frau als Evelyn kam für ihn nicht in Frage; stattdessen wurde er ein großartiger Gelehrter. Als Lady St. James' Gemahl nach gar nicht so langer Ehe verstarb, beschloss sie ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und machte sich daran, die Serra dos Perecis (eine Gebirgskette in Südamerika) zu kartografieren. Jetzt ist sie wieder zurück und möchte die alte Bekanntschaft wieder auffrischen. Grundsätzlich sind ihre Gefühle auch nach all den Jahren die gleichen... Wie das hingegen bei Lord Searwater aussieht, ist ihr nicht ganz klar. Aber vielleicht kann sie hoffen, denn er hat nie geheiratet. Äußerst klar allerdings ist, dass Lady Searwater die Heirat, auch wenn sie inzwischen 28 Jahre (1842) her ist, immer noch als Affront und vielleicht sogar als Verrat an der Familie Searwater auffasst und die Lebensweise von Lady St. James entschieden ablehnt. |
Die charmante und resolute Lady St. James.
In den Serra dos Perecis |
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Die mysteriöse Ms. Elubvmaskoffa
St. Petersburg: Heimat des Winters und der Weltbruderschaft der Anarchisten |
Vor sieben Jahren (1863) kam die ganze Familie von Tatjana Elubvmaskoffa bis auf ihren Zwillingsbruder Alexander bei einem Attentat auf den Provinzgouverneur mit vielen anderen Adligen der Region um. Es war schnell klar, dass die Weltbruderschaft der Anarchisten hinter dem Anschlag stecken. Tatjana schwor Rache und begann alles zu lernen, was sie auf ihrem Feldzug vielleicht benötigen würde.
Vor drei Jahren kam dann aber ans Licht, dass ihr eigener Bruder Alexander das Attentat für die Weltbruderschaft der Anarchisten ausgeführt hatte. Er wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt und sein Vermögen (und damit auch Tatjanas) von der Krone eingezogen. Wieder schwor Tatjana Rache. Doch um ihren Bruder tatsächlich aufzuspüren und zur Strecke zu bringen, brauchte sie Geld und zwar recht viel. Ihr blieb keine andere Wahl als es sich auf nicht ganz so legale Weise zu besorgen... So begann ihre Karriere als Meisterdiebin - glücklicherweise nützten ihr ihre neuerworbenen Fähigkeiten dabei sehr gut. Die gesamte Beute benutzt sie, um ihr großes Ziel zu erreichen. Selbstverständlich nimmt die dabei nur die Güter der Reichen - schließlich ist sie immer noch eine Lady! Da in St. Petersburg der Boden etwas heiß wurde, kam sie nach England. Die Chance
die von Lord Searwater entdeckte, ägyptische Sammlung und die kostbaren Juwelen der reichen Mrs. Alexander,
die mit ihrer Tochter bei den Searwaters zu Besuch ist, zu stehlen, war einfach unwiderstehlich und so besorgte sie sich eine Einladung zu der Wochenendpartie bei den Searwaters. |
Kapitel 2: Die Geschehnisse nehmen ihren LaufWorin die Helden den Haushalt von Searwater Hall und die anderen Gäste kennen lernen und die ersten seltsamen Dinge geschehen sind und berichtet werden. |
Kapitel 3: Neugier tötete die KatzeWorin die Helden Searwater Hall bei Nacht erkunden, jedoch keine Hinweise auf die Schurken finden, jedoch auf die Feendame Samhradh treffen, die bei ihrem Spuk finstere Prophezeiungen ausstößt. Und worin die Schurken schließlich merken, dass ihre Pläne doch nicht so einfach aufgehen werden und sie Gegenmaßnahmen einleiten, zu denen die Ermordung des naseweisen Stubenmädchen Jane Allister gehört. |
Kapitel 4: Den Schatten auf der SpurWorin die Helden die Spur der Ereignisse aufnehmen, die Feendame Samhradh den Fluss über die Ufer treten und ein schreckliches Gewitter, das Mittag in Nacht verwandelt, niedergehen lässt, um endlich auf sich aufmerksam zu machen, die Helden anfangen den Schurken in die Quere zu kommen und
wiederum Gegenmaßnahem einleiten. |
Kapitel 5: Showdown um Mitternacht (oder zumindest fast)Worin die Helden sich dem Geist stellen und einen neuen Verbündeten finden und schließlich die Schurken an ihrem finsteren Ritual hindern. |
Kapitel 6: Ein neuer TagWorin die sich Helden für den errungenen Sieg feiern lassen und wieder Ruhe auf Searwater Hall einkehrt. |
SpielhilfenWorin der Gastgeber einige Hilfen an die Hand gegeben bekommt, um seinen Gästen den Besuch auf Searwater Hall so ausführlich wie möglich beschreiben. Anreden Speisepläne Tischordnung
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