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17. Januar 1923 Beim Frühstück unterhält sich Herr Denbacher mit dem Ehepaar Mordekai – speziell dem Gatten, der ein bekannter Autor für Schauerromane ist. Im Verlaufe des Gespräches klagt dieser über ein leichtes Unwohlsein, das er bereits seit der Abreise aus London verspüre – dann sackt er plötzlich leichenblass in sich zusammen. Eine Untersuchung durch seinen Studienfreund Dr. Spalanzani sowie Dr. Clemensen wirft eher mehr Rätsel auf, da Herr Mordekai schlichtweg zu schlafen scheint. Indes birgt das von Don Ricardo geplante Geschenk an Signorina Cavollaro – eine Papierrose mit einem spanischen Gedicht – vor der Übergabe eine unerwartete Überraschung: vier daumennagelgroße Käfer und ein für diese viel zu kleines Loch im Papier. Viscount Eversley fällt ein ungewöhnlich roter Fels an der Strecke auf, doch vermag keiner der Fahrgäste oder des Personals ihm mehr darüber zu sagen. Wenig später wird der Zug langsamer und es fällt auf, dass die Geräusche der Lokomotive fehlen – wie sich kurz darauf herausstellt durchaus verständlicherweise da diese samt Tender absent ist. Signor Perucchi, Mr. Twining und Herr Denbacher verlassen den Zug, um nach dem rechten zu sehen, während Don Ricardo den Arm bewacht. Der kleinen Exkursion fällt ein ungewöhnlich großer Käfer, sowie karmesinroter Sand unter dem Zug auf. Indes vernimmt Don Ricardo einen lauten Schrei aus einem Nebenabteil und versucht bald darauf sanft jedoch bestimmt, Signorina Cavollaro von ihrem Waschtisch fort zu bewegen – nicht zuletzt deswegen, weil dort neben rotem Sand auch Käfer in ihr Abteil eindringen. Nach Aussage des Heizers verschwand die Lok von einem Moment auf den anderen. Signor Perucchi, Mr. Twining und Herr Denbacher wandern zum zuvor durch Viscount Eversley wahrgenommenen roten Fels an der Strecke zurück – und finden entlang Derselben noch weitere seltsame Steine. Währenddessen stellt Viscount Eversley abermals seine hohe Beobachtungsgabe unter Beweis, als er einen der Conducteure findet – genauer gesagt die obere Leibeshälfte. Nach Rücksprache mit dem Chef de Train entschließt man sich rasch, alle Fahrgäste im Salonwagen zusammenzurufen. Die Außenexkursion wird aufgrund der einbrechenden Dunkelheit noch vor Erreichen des Felsens abgebrochen. Die anderen Mitglieder der kleinen Gemeinschaft – bis auf Don Ricardo, der Signorina Cavollaros Gesellschaft vorzuziehen scheint – treffen sich in der Kabine von Mr. Mordekai um sich zu besprechen. Als eine der Theorien auf einen träumenden Mr. Mordekai und auf Portale in andere Welten kommt – klopft es unvermittelt an der Tür und Mrs. Mordekai, Signorina Cavollaro in Begleitung von Don Ricardo bitten um Einlass. Aufgrund der eher unopportunen Situation treten sowohl Lord Finley wie auch Viscount Eversley einen raschen Rückzug in das Toilettenzimmer an, während Don Ricardo die Damen ein wenig hinzuhalten versucht. Noch während der eifrigen Bemühungen des Dons bemerken Lord Finley und Viscount Eversley, dass sie in ihrem gewählten Refugium nicht allein sind. Der wahrhaften Flut von Käfern widmet sich Viscount Eversley mit wahrer Hingabe und es gelingt, dass die Damen sich unversehrt in den Salonwagen zurückziehen können – sowie der Käferflut Herr zu werden und den Viscount sowohl zu einer äußerlichen wie auch innerlichen Ruhe zu verhelfen. Graf Nikolaij übernimmt nun in seinem Abteil die Wache über den Arm. Aufgrund des unvermittelt einsetzenden Schneefalls gestaltet sich der Rückweg der Exkursion schwieriger als gedacht. Erst, als Mr. Twining den unter einem Gebüsch herausragenden, melonengroßen Kopf eines riesenhaften Käfers findet und diesen erschießt – gelingt den drei furchtlosen Erschrockenen der Rückweg. Don Ricardo hat die Ruhe genutzt und das Zimmer von Dr. Spalanzani durchsucht – und dort einen mit seltsamen Zeichen verzierten Nagel sowie die Seiten eines altenglischen Buches gefunden. Diese identifiziert Viscount Eversley später als Seiten eines verschollenen Druckes namens „Monsters & Their Kynde“ aus dem 18. Jahrhundert. In der Zwischenzeit versuchen Don Ricardo und Signorina Cavollaro den Doktor und Miss Mordekai etwas voneinander zu trennen. Etwas sehr Schweres kracht auf das Dach des Salonwagens – eine Untersuchung durch einen Conducteur und Dr. Clemens ergibt rasch einen großen, karmesinroten Fels als Übeltäter. Schließlich wird Dr. Spalanzani unter massiven Druck gesetzt und gibt letzten Endes zu, den Nagel bereits in London aus dem Arbeitszimmer von Mr. Mordekai entfernt zu haben, weil er sich erhoffte, dann bei der früher oder später verwitweten Gattin seine Aufwartung machen zu können. Er wird betäubt und es findet sich rasch eine Gruppe zusammen, die dem in der fremden Welt verbliebenen Bewusstseins von Mr. Mordekai Hilfe zukommen lassen will. Da eine medizinische Überwachung von Mr. Mordekai notwendig erscheint und Dr. Spalanzani derzeit abkömmlich ist – wird Dr. Clemensen auf der Reise die Vitalfunktionen überwachen. Bevor die Gruppe jedoch selbst aufbrechen kann, macht ein Schrei aus dem Salonwagen darauf aufmerksam, dass Emily, das Baby einer Mitreisenden ebenfalls verschwunden scheint. Umso rascher wird der Wechsel in eine andere Welt vorbereitet, Viscount Eversley setzt einen Brief für Graf Nikolaij auf, der die Absichten darlegen soll. Mit dem ruhenden Körper von Mr. Mordekai begeben sich Viscount Eversley, Dr. Clemens, Mr. Twining und Herr Denbacher in den Gepäckwagen und beginnen das notwendige Ritual. |
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In dieser anderen Welt findet die kleine Gruppe außer einer Insel aus karmesinrotem Fels noch einen riesigen, silbrigen Monolithen inmitten eines träge wogenden Käfermeeres inmitten dessen erkennbar die vermisste Lokomotive dräut. Auf der anderen Seite des Monolithen ist Mordekai, bereits halb mit dem Stein verwachsen, der mitgenommene Mordekai ist nur ein durchscheinender Körper. Der Mordekai im Monolith erinnert sich an den Schrei des Kindes – woraufhin Mr. Twining und Herr Denbacher langsam durch die Käfer in Richtung einer in der Ferne erkennbaren Höhle waten. In der Höhle finden sie neben
der kleinen Emiliy noch seltsame Käfer, welche das Kind mit langen Fühlern betasten – ohne großes Zögern und ohne daran gehindert zu werden, greifen sie das
Baby und machen sich auf den Rückweg zum Monolithen. Dr. Clemens lässt sich auf den Käfern treiben und gelangt so zuerst zu einem steinernen Monument mit der Aufschrift „Lilly McDee – 1918-1942“ – und etwas später zu einem nackten Menschen welcher sich „Jaques“ nennt. Viscount Eversley war beim Monolithen verblieben und trifft dort auf den Schaffner Pierre. Nach und nach kehrt man zurück in die vertraute Welt – zuerst der merklich geschwächte Mr. Mordekai, dann der Rest. |
| Bedauerlicherweise verstirbt Mr. Mordekai jedoch wenig später aufgrund der erlittenen Strapazen. Zumindest die Mutter des vermissten Babys ist überglücklich, es augenscheinlich unversehrt wieder zurückzuerhalten. Die sichtlich angeschlagenen Zugbegleiter Pierre und Jaques werden in die Obhut des Zugpersonals gegeben und Don Ricardo unterrichtet Miss Mordekai sehr behutsam über den Tod ihres Gatten. Gegen sechs Uhr morgens trifft endlich der erwartete Rettungstrupp ein und der Zug setzt seinen Weg nach Lausanne fort. Miss Mordekai dankt allen und erwähnt, dass sie nur noch bis Mailand mitreisen wird, um dort dann den Zug zu verlassen und zusammen mit den sterblichen Überresten ihres Gatten zurück nach London zu reisen, um ihn dort zu bestatten. Sie hinterlässt ihre Visitenkarte mit der Bitte, sie doch vielleicht eines Tages einmal in London zu besuchen. |