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Taran und das Zauberschwein
(1969)
Das Buch der Drei
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Die Originalausgabe erschien 1964 unter dem Titel "The Book of Three".
Der Waisenjunge Taran lebt im Lande Prydain als Hilfsschweinehirt beim Schmied Coll und
dem Magier Dallben, der das mächtige "Buch der Drei" hütet.
Taran träumt von großen Heldentaten und Abenteuern mit ihm als Heden und fühlt sich
von der Wirklichkeit als Hilfsschweinehirt schrecklich unterfordert. Das ändert
sich allerdings schlagartig, als die weiße Sau Hen Wen, die wie Taran
überraschend erfährt ein Zauberschwein ist, das die Zukunft kennt,
voller Panik ausbricht.
Auf der Suche nach ihr, gerät der Waisenjunge in all jene Abenteuer, die er
immer erleben wollte. So stößt Taran auf den schrecklichen, gehörnten
König und seine Schergen, wird aber von einem unscheinbaren Waldläufer vor dem Tod bewahrt.
Dieser Waldläufer stellt sich niemand anderes als Fürst Gwydion, der berühmte
Feldherr des Hochkönigs heraus - und der gehörte König als Arawn, der schreckliche König der Anderswelt Anuvis.
Ein kleines, halbmenschliches Waldwesen namens Gurgi weist Gwydion und
Taran den Weg zum Heerlager von Arawn: Hier sammelt sich eine
riesige Armee, um Prydain zu überfallen. Sogar die schrecklichen,
unbesiegbaren, untoten Kesselkrieger sind
dort.
Von ihnen werden Taran und Gwdion dann auch entdeckt und überwältigt.
Man bringt sie nach Spiral Castle, dem Schloss der Zauberin Achren und beide werden in den Kerker geworfen.
Hier lernt Taran die geschwätzige und aufgeweckte
Eilonwy, eine Nichte der bösen Zauberin, kennen. Sie befreit Taran aus dem Gefängnis
und die beiden fliehen zusammen, dabei nimmt Eilonwy aus der
Königsgruft ein magisches Schwert mit. Was führt dazu, dass das
Schloss hinter den beiden zusammenbricht. Anstelle Gwydions hat sie
jedoch den Barden Flewdur Fflam befreit und Gwydion scheint unter dem
zusammengestürzten Schloss verloren.
Zusammen mit dem wieder aufgetauchten Gurgi machen sie sich zum
Hochkönig auf, um ihn vor der drohenden Invasion zu warnen. Auf dem Weg
verletzt sich Gurgi schwer und sie werden von Kesselkriegern verfolgt.
Gwydions Ross Melyngar führt sie in das Tal der Tiere, wo der
Einsiedler Medwyn lebt. Auch er kann nicht sagen, was aus Henn Wen
geworden ist.
Weiter auf ihrem Weg nach Caer Dathyl geraten sie in einen Schwarzen
See, der sie verschluckt und so gelangen sie in nach Tylwyth Teg, das
Reich der Zwerge von König Eiddileg. Hier finden sie Hen Wen wieder und
gelangen mit ihrem Führer Doli Geleit wieder auf den Weg. Doch der ist
schon von der Streitmacht Arawns verstellt und die Freunde geraten in
ein Scharmützel. Kann Taran sie alle retten? Und welche Rolle spielt
dabei das magische Schwert Dyrnwyn?
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Taran und der Zauberkessel (1970)
Der schwarze Kessel
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Die Originalausgabe erschien 1965 unter dem Titel "The Black Cauldron".
Taran lebt weiterhin als Hilfsschweinehirt bei Coll und Dallben und
träumt immer noch von Abenteuern. Und so ist er sehr glücklich, dass Fürst Gwydion eine Ratsversammlung
auf dem Gehöft von Dallben einberufen hat. Der Feldherr von Hochkönig Math
will mit den anderen Fürsten eine gefährliche Attacke ins Reich Annuvin des Todesfürsten Arawn
planen, denn solange Arawn mit Hilfe des magischen schwarzen Kessels weiterhin
untote Krieger erzeugen könne, werde Prydain nicht sicher sein vor seinem Angriff.
Auf dem Feldzug gerät Taran ständig mit dem hochmütigen Prinzen Ellidyr aneinander, der es auf den "Schweinejungen" abgesehen hat. Und auch um den Feldzug ist es nicht gut bestellt, denn als Doli, der Zwerg, der sich unsichtbar machen kann, vom Dunklen Tor, dem Eingang zu Annuvis, zurückkehrt, erzählt er, dass der schwarze Kessel gar nicht dort sei, wo man ihn erwartet habe. Er ist
verschwunden!
Doch ein weiterer Zwerg namens Gwystyl beziehungsweise dessen Rabe Kaw wissen, wo der Kessel jetzt ist: in den Marschen von Morva. Und wer wohnt dort? Drei alte Weiber namens Orddur, Orgoch und Orwen, die über Zauberkräfte verfügen.
Zwar entdecken die Gefährten den schwarzen Kessel tatsächlich auf dem Grund und Boden der Hexen, doch das nützt ihnen gar nichts. Sie bekommen ihn nur gegen einen hohen Kaufpreis: Taran muss die Spange des Wissens hergeben, die ihm der Barde
Adaon in Verwahrung gegeben hatte.
Doch das ist noch gar nichts gegen den Preis, den der schwarze Kessel für seine Zerstörung fordert: Ein lebendiger Mensch muss freiwillig in den Kessel springen, dieser werde daraufhin zerbersten. Tatsächlich: Hämmer und Stangen richten gegen das magische Monstrum nichts aus, und so müssen ihn die Gefährten durch die Lande zu Fürst Gwydion schleppen, denn der werde schon Rat wissen.
Allerdings haben sie die Rechnung ohne den Ehrgeiz des Prinzen Ellidyr gemacht...
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Taran und die Zauberkatze (1972)
Die Prinzessin von Llyr
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Die Originalausgabe erschien 1966 unter dem Titel "The Castle of Llyr".
Prinzessin Eilonwy, Tochter von Angharad aus dem Hause Llyr, einer Sippe von
Zauberinnen soll gegen ihren Willen das heimelige Caer Dallben verlassen,
denn sie kann nicht ewig eine schwertschwingende Küchenmagd bleiben, sondern muss
lernen eine Prinzessin zu sein, beschließt Dallben. Taran und Gurgi eskortieren
Eilonwy an die Küste. Dort empfängt sie ein Schiff, das von dem
völlig von sich selbst eingenommenen und äußerst tollpatschigen Prinzen Rhun kommandiert
wird und sie zur Insel Mona bringt.
Auf Schloss Dinas Rhydnant treffen sie auch Flewdur Fflam wieder. Und der Schumacher stellt sich zu Tarans höchstem Erstaunen als verkleideter Gwydion heraus. Er warnt Taran, dass das Leben der Prinzessin in Gefahr sei und
das von wohl auch. Der Haushofmeister Magg stehe in Diensten der vertriebenen Zauberin Achren
und habe sicher üble Pläne.
Tatsächlich beobachten Taran und Gwydion den Haushofmeister beim Geben
von Signalen und am nächsten Morgen sind Magg und Eilonwy wie vom Erdboden
verschluckt. Die Verfolgungsjagd der Gefährten, die in Begleitung Prinz Rhuns aufbrechen, ist zunächst erfolglos.
Nachdem sie der Riesenkatze Llyan und dem Höhlenriesen Glew entkommen sind, setzen sie zum verfallenen Stammsitz des Hauses Llyn über. Dort wartet schon die Zauberin Achren auf sie, die Eilonwy in ihrer Gewalt hat. Gelingt es Achren, die Zaubermacht der Llyns in die Hand zu bekommen, würde das den Untergang Prydains bedeuten.
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Taran und der Zauberspiegel
(1972)
Der Spiegel von Llunet
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Die Originalausgabe erschien 1967 unter dem Titel "Taran Wanderer".
Taran will herausfinden, wer seine Eltern waren, denn als
familienloser Niemand traut er sich nicht Eilonwy seine Liebe zu
gestehen. Auf der Wanderung begleitet ihn
nur der treue Gurgi. Zuerst zieht Taran zu den drei Hexen aus den Marschen von Morva. Orddu rät ihm, sich selbst im "Spiegel von Llunet" zu erkennen, der
irgendwo im östlichen Gebirge zu finden ist.
Auf dem Weg erleben die Gefährten viele Abenteuer. Sie lernen neue
Bewohner des Landes kennen: den Bauern Aeddan, Fürst Goryon den Kühnen,
Fürst Gast den Großmütigen. Auch trifft Taran seine alten Freunde Fflewdur Fflam, den Barden mit der wahrheitsliebenden Harfe und der
Riesenkatze Llyan und König Smoit wieder. Dabei kann Taran seine
Weisheit und seine List beweisen.
Wieder auf dem Weg wird Taran von einem Banditen namens Dorath
überfallen, gedemütigt und seines guten Schwertes beraubt.
Doch danach kann sich Taran mit List gegen den Zauberer Morda beweisen und
seine alten Gefährten Doli und auch Fflewdur und Gurgi retten.
Schließlich stoßen Taran und Gurgi den verkrüppelten Schafhirten
Craddoc, der
behauptet Tarans Vater zu sein. Obwohl Taran den Gedanken schrecklich
findet, muss er ihm glauben und bleibt bei dem Alten, um ihm zu helfen. Als Craddoc schwer stürzt, ertappt sich Taran bei dem Wunsch, der Alte, der ihn hier
festhält, möge sterben. Taran will wieder frei sein und weiter wandern
können. Doch er überwindet diese finsteren Gedanken und ruft Hilfe herbei.
Wieder bei Kräften gesteht Craddoc, dass er gelogen hat.
Taran gelangt in das Land der "Freien Commots". Hier sind die Menschen selbstbestimmt und
stehen zueinander. Taran lernt hier, ein Schwert zu schmieden, einen Mantel zu weben, eine Schale zu
töpfern und das Glück zu
erkennen Doch dann scheint alles aus, als sich ihm der Bandit Dorath abermals in den Weg stellt. Nun
muss Taran beweisen, aus welchem Holz er geschnitzt ist.
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Taran und das Zauberschwert (1974)
Der Fürst des Todes
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Die Originalausgabe erschien 1968 unter dem Titel "The High King".
Fürst Gwydion ist überfallen und das Schwert Dyrnwyn geraubt
worden. Jetzt ist es in die Hände Arawns gelangt. Und so ist die Existenz Prydains selbst
gefährdet, denn nur
Dyrnwyns Schwert hat die Macht, die unverletzbaren Kesselkrieger Arawns vom Scheinleben zum
endgültigen Tode zu
befördern.
Als erstes suchen sie dafür Gefährten und wenden sich an König Smoit, doch diesmal ist dessen Burg eine Falle: Der
ehemalige Haushofmeister Magg, ein Diener Arawns, hat die Burg mit einer List eingenommen. Nun nimmt er auch noch
Freunde gefangen. Nur eine List kann sie befreien ...
Schnell ziehen sie danach zum prächtigen Schloss des Hochkönigs Math, Caer
Dathyl. Die erste Schlacht gegen Arawns Kesselkrieger und ihre Generäle verläuft nicht schlecht, zumal es Taran gelungen ist, aus den Dörfern der Freien Commots Kämpfer auszuheben.
Doch als Pryderi, der König des Westens, die Unterwerfung des Hochkönigs fordert, anstatt sich den Verteidigern anzuschließen, ahnen die Gefährten schon, dass sie ganz schlechte Karten haben. Die zweite Schlacht verläuft
dann auch ausgesprochen schlecht...
Die einzige Chance scheint ein Angriff auf Arawn selbst zu sein. Und so
führen Gwydion und Taran eine Armee in die Krieg.
Nach einem gefahrenreichen Marsch durch einen harten Winter, bei dem er sogar Eilonwy und Gurgi verliert,
allerdings dann die Hilfe der Zwerge,
geführt von seinem alten Gefährten Doli, erhält, erreichen Taran und seine Schar den Drachenberg¸ die Feste ihres Gegners. Hier muss Taran sich seinen Erzfeinden stellen¸ der Hexe Achren und dem Todesfürsten
Arawn¸ und die härteste Entscheidung seines Lebens treffen. Hier erfüllt sich sein Schicksal¸ und das Geheimnis seiner Herkunft wird endlich offenbar...
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Der Findling
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Die Originalausgabe erschien 1973 unter dem Titel "The Foundling and other Tales of Prydain".
Diese Anthologie umfasst acht Geschichten aus der Welt Prydain. Sie
spielen alle vor den Geschehnissen um Taran.
In "Der Findling" erfahren wir, wie der Findling Dallben in den Marschen von
Morva, bei den drei
Hexen Orgoch, Orwen und Orddu aufwächst.
In "Der Stein" beklagt der Bauer Mabion sich über das Älterwerden, bis er eines Tages von
Doli einen magischen Stein für seine Hilfe erhält. Der Stein soll Mabion ewige Jugend verleihen. Das funktioniert auch,
aber Mabion erkennt schließlich das wahre Geheimnis des Lebens...
In "Der wahre Zauberer" hat das königliche Haus Llyr unter Königin Regat. Sie muss ihre Tochter Angharad, Eilonwys Mutter, verheiraten, doch die Tradition verlangt, dass der Künftige ebenfalls über Magie herrscht. Prinzessin
Angharad ist ziemlich skeptisch. Doch der junge Geraint, vermag ihr Herz zu
gewinnen. Unglücklicherweise ist er aber kein Zauberer, sondern ein
Poet. Doch Prinzessin Angharad ist verliebt und flieht mit ihm.
In "Die übermütige Krähe" warnt der Hüter des Waldes,
Medwyn, alle Tiere, dass der Todesfürst Arawn seine Jäger ausgesandt habe, um Tiere zu fangen und in seinen Dienst zu zwingen. So
hat er es schon die einst sanften Gwythaint-Vögeln zu furchterregenden Spähern
gemacht. Alle Tiere schwören dem Hüter Treue, alle bis auf die Krähe Kadwyr. Sie
denkt, dass sie es auch alleine schaffen kann. Doch jeder braucht mal
Hilfe und Freunde...
In der Erzählung "Das Schwert" muss
König Rhitta erkennen, dass das Tabu über dem Schwert Dyrnwyn besagt,
dass
nur ein Mann von königlichem Geblüt es führen darf. Doch was ist ein
wahrer König? Ist königliches Geblüt eine Frage der Abstammung oder
vielleicht doch etwas anderes?
In "Der Schmied, der Weber und der Harfner" werden eben diese
drei von dem dunklen Fürsten Arawn in Versuchung geführt. Doch
alles, was er anbietet, ist eitel Blendwerk und schadet mehr als es
nützt; zum Glück verfallen ihm nicht alle.
In der Geschichte "Die wahrhaftige Harfe" erfahren wir endlich, wie
es dazu kam, dass der Oberbarde
Taliesin Fflewdur Fflam die wahrhaftige Harfe überließ und wie der
gute Fflam daraus lernte.
Die letzte Geschichte "Coll und sein weißes Schwein"
erzählt, wie Coll die von Fürst Arawn geraubte Hen Wen rettet. Auf seiner Reise erwirbt er die Gabe, die Sprache der Tiere zu verstehen.
Und so kann er sich von einer freundlichen Eule, einem starken Hirsch
und einem Maulwurf auf seiner Queste helfen lassen. Als Coll mit Hen Wen
wieder nach Hause kommt, wartet dort ein neuer Mitbewohner auf ihn:
Dallben.
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